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FATEYEVA · VOGT · MAHNI  · DÖRPINGHAUS · K. DÖRKEN  · WHITE  · DONDERER · RESZNIAK  · HUDSON · PLATH

CANTILÈNE · SPANNUNGEN FESTIVAL 2017

Diese Zusammenstellung ist  typisch für das Programm des SPANNUNGEN Festivals.

Die Künstler selbst schlagen Programmstücke vor, die  sie gern abseits vom großen Betrieb und ohne Einspruch der Veranstalter vortragen wollen und sie ausprobieren wollen.

Darunter finden sich auch außergewöhnliche Stücke, Besetzungen und Formen, die man sonst nirgendwo hört und erstaunt ist über diese vielfältige Musik und ihre Klasse.

Das Booklet erzählt über jedes Stück seine Besonderheit.

VÖ: 15. JULI 2018
     
   
C. TEZTLAFF  · HORNUNG  · K. DÖRKEN  · WEITHAAS  · POWELL  · HELMCHEN

DVOŘÁK & SUK  · TRIO  · QUARTET  · SPANNUNGEN FESTIVAL 2017

Die hört man selten . . .

DVOŘÁK: „Im Jahr 1876, in dem Dvořák das Trio in g-Moll op. 26 innerhalb von nur 16 Tagen niederschrieb, begannen zwar Meisterwerke wie die Klänge aus Mähren oder das Stabat mater allmählich auf größere Beachtung zu stoßen, aber die Begegnung mit Johannes Brahms, die seine künstlerische Orientierung weisen und stabilisieren sollte, fand erst acht Jahre später statt.

Entsprechend tastend und nach Ansicht des Dvořák-Experten John Clapham „unsicher“ präsentieren sich noch etliche Teile des Trios. . .

SUK: „…Josef Suks Examensarbeit ist nichts anderes als das Klavierquartett in a-Moll op. 1, dessen erster Satz in seiner entwaffnenden Impulsivität wie eine Druckwelle über den Hörer einbricht.

Ein Satz, der sowohl Einflüsse von Brahms, dem Nestor der spätromantischen Kammermusik, als auch die seines Lehrers erkennen lässt. Wichtiger ist noch, dass sich bereits ein eigener Tonfall herauszubilden beginnt. . .
(Auszüge aus dem Booklettext von Pedro Obiera)


VÖ: 15. JULI 2018
     
   
TAMAR BEREIA, Klavier

BEETHOVEN & LISZT

MEINE FAVORITEN: BEETHOVEN UND LISZT

"Es ist mir eine besondere Freude, meine zweite Solo-CD vorzustellen. Sie enthält Werke zweier Komponisten, die mein ganzes Leben lang und im Laufe meiner Musikausbildung den größten Einflussauf mich ausübten: Beethoven und Liszt.

Bei Liszt konnte ich wild und unbegrenzt im Ausdruck sein, während ich beim Vortrag von Beethoven standhaft und aufrichtig sein durfte – eine Kombination, die es mir ermöglichte, meine komplexe Persönlichkeit darzustellen.

Zwei der erhabensten Werke dieser Komponisten lernte ich zum ersten Mal als Siebzehnjährigekennen: die Hammerklavier-Sonate in B-Dur op. 106 von Beethoven und die Sonate in h-Moll von Liszt. Durch sie entdeckte ich ein neues Universum an Vorstellungen, Klängen, Strukturen und Gestalten. . ."

1987 wurde die Georgisch/Schweizer Pianistin TAMAR BEREIA in Tbilissi (Georgien) in eine Familie von Musikern hineingeboren.

Die meiste Zeit studierte sie in Georgien: mit fünf Jahren ihre ersten Klavierstunden durch Ihre Mutter, an der Musikschule für begabte Kinder „Z. Paliaschwili“ bei Dodo Tsintsadze und am Staatlichen Konservatorium bei Nana Khubutia.

Danach ging sie für zwei Jahre an die Musikhochschule in Luzern für ein Masterstudium in der Klasse von Ivan Klánský. Einige Stipendien unterstützten ihre Ausbildung.

Sie hat viele nationalen und internationalen Preise gewonnen u.a. den dritten Preis ex-aequo, die Bronze Medaille, und den Sony Audience Prize des 17. Paloma O‘Shea Santander International Piano Wettbewerbs.


VÖ: 15. JUNI 2018
     
ANDRÈ SCHUEN, Bariton & DANIEL HEIDE, Klavier

SCHUBERT · WANDERER

ANDRÈ SCHUEN "Wir sind diesmal vom Begriff des „Wanderns“ ausgegangen, beziehungsweise von einer „Reise“, einem „Weg“, und haben dann alle möglichen Varianten davon gesucht.

Die drei großen Schwerpunkte, die sich dabei ergeben haben, sind zum einen das romantische „Wandern“ an sich, das bei Schubert ja eine sehr wichtige Rolle spielt, z.B. Der Wanderer (Schlegel), zum zweiten der Weg zur Geliebten wie z.B. in Auf der Bruck oder Willkommen und Abschied, und drittens dann noch die Reise ins Jenseits, in den Tod wie in Totengräbers Heimweh oder Im Abendrot. . ."

DANIEL HEIDE " Die Frage nach den oft langsamen Liedern und den traurigen, sehnsuchtsvollen Inhalten ist letztlich eine der Kernfragen innerhalb des romantischen Kunstliedes: Warum immer so getragen? So traurig? So sehnsuchtsvoll. Wo ist die Heiterkeit? Wo bleibt das Lebensbejahende? ...

Wenn man sich die Gesamtheit der Lieder von Schumann, Brahms, Wolf, Mahler, Strauss, Debussy und eben auch Schubert ansieht, stellt man schnell fest, dass der größte Teil langsame, kontemplative, betrachtende Stücke sind. Virtuosität ist dem Lied eigentlich fremd, zumindest die Virtuosität von schnellen Koloraturen oder rauschenden Passagen im Klavier . . ."

VÖ: 15. JUNI 2018
     
HARTMUT ROHDE, Viola und CHRISTIAN SEIBERT, Klavier

JOSEF TAL · KAMMERMUSIK FÜR VIOLA

Paul Hindemiths Schüler

"Als die Akademie der Künste Berlin bei mir angefragte, einen Konzertabend mit Josef Tal mitzugestalten und unter seiner Anleitung die beiden Werke für Viola und Klavier einzustudieren, war ich über diesen Impuls sehr erfreut.

An der Universität der Künste Berlin, an der ich mich gerne und bewusst in der Tradition der prägenden Musiker der 20er Jahre positioniere, ist Tals Lehrer Paul Hindemith als einer unserer großen Kompositionslehrer für mich als Bratscher stets präsent. 1995 richteten wir ein umfassendes internationales Hindemithfest mit Aufführungen fast aller seiner Kompositionen mit Beteiligung der Viola aus.

Seither war mein Interesse auch an den Kompositionen seines Umfeldes und seiner Schüler geweckt. Josef Tal war einer der bekanntesten Schüler und Weiterentwickler Hindemithscher Ideen und engagierter und interessanter Wegbereiter der elektronischen Musik – ein Gebiet, das Hindemith an der Hochschule für Musik Berlin, dem Vorgängerinstitut der UdK Berlin, Ende der 20-er Jahre ebenfalls entwickelte. . . "


VÖ: 15. JUNI 2018
     
SHEILA ARNOLD, Klavier

ECOUTEZ ! DEBUSSY · CAGE · TAKEMITSU

ZUM 100. TODESTAG VON CLAUDE DEBUSSY

Claude Debussy: Aufbrechen der harmonischen Funktionalität durch den Einfluss ostasiatischer und orientalischer Musik. …..

Takemitsu musste zunächst zu seiner eigenen Kultur Abstand genug finden um dann mit den Ohren eines westlichen Musikers, aus dem Blickwinkel eines John Cage beispielsweise, zu erkennen, dass die Jahrhunderte alte Kultur Japans die Wahrnehmung des einzelnen Tones, ohne Zugehörigkeit zu einer Reihe, als Klangkomplex schon längst verinnerlicht und damit gelebt hatte.

John Cage hat das menschliche Bedürfnis nach Klang und Stille quasi ad absurdum geführt. Die Ästhetik des „schönen“ Klangs hat sich sowohl über die Jahrhunderte innerhalb einer Kultur gewandelt als auch sich in verschiedenen Kulturen unterschiedlich entwickelt. In der westlichen Welt gibt es eine qualitative Unterscheidung zwischen Geräuschen und durch in Obertöne klar geordnete Klänge. Die Definition von „Dissonanz“ hat sich ebenfalls über die Jahrhunderte geändert. Und seit jeher besteht das Bedürfnis, die Dissonanz „auszukosten“ bevor man sie auflöst, ihr also bewusst zuhört und sie erlebt. . .

Wir werden in unserer Wahrnehmung bewusster und wenn wir Glück haben, überträgt sich dieses bewusste Zuhören auch darauf, wie wir anderen Menschen zuhören, ob sie sprechen oder nicht. Ich glaube, das ist derzeit nötiger denn je. Meinen Sie nicht?
Sheila Arnold


VÖ: 18. MAI 2018
     
   
ELNARA ISMAILOVA, Klavier

KARA KARAYEV · KLAVIERWERKE

ZUM 100. GEBURTSTAG VON KARA KARAYEV

Kara Karayev (aserbaidschanisch: Qara Qaraev) ist ein herausragender Komponist des 20. Jahrhunderts, dessen musikalisches Erbe weit über die Grenzen seiner Heimat Aserbaidschan anerkannt und gefeiert wird.

Der ergreifende, unvergessliche Ausdruck seiner Musik, narrativ und gleichzeitig singend in seinen Melodien, gemischt mit moderner, äußerst expressiver Harmonie, charakterisieren eine außergewöhnliche Komplexität seiner Kunst: Es entsteht eine Klangwelt, in die die Zuhörer eingebunden werden.

Die traditionelle aserbaidschanischen Form der Musik – Mugam -, und sein eng verwurzelter Bezug zu der nationalen Musik machen daraus eine spezifische Tonsprache.. .
(Aus dem Booklettext von Elnara Ismailova)

VIDEO www.pianonews.de


VÖ: 20. April 2018
     
   
SEBASTIAN NOACK, Bariton &  MANUEL LANGE , Klavier

HANS SOMMER · BALLADEN & ROMANZEN

Dass Hans Sommer (1837–1922; eigentlich Hans Friedrich August Zincken genannt Sommer), einer der Grundväter des modernen deutschen Musiker-Urheberrechts, auch komponierte, ist heute weitgehend unbekannt.

 Ersten Kompositionsunterricht hatte Sommer bereits in den 1850er-Jahren während seines Mathematik- und Physikstudiums in Göttingen bei Julius Otto Grimm und während eines längeren Berlin-Aufenthalts bei Adolf Bernhard Marx erhalten und seine Studien nach der Rückkehr in die Heimatstadt Braunschweig in den 1860er-Jahren bei Wilhelm Meves (1808–1871) fortgesetzt.

 Als Sommer sich 1881 47-jährig aus einer etablierten naturwissenschaftlichen Karriere (er hatte u. a. in der berühmten Kamerafirma Voigtländer gearbeitet) ins Privatleben zurückzog, um ganz seinen musikalischen Neigungen zu leben, befand sich die Musikgeschichte in einem deutlichen Umbruch. …..(Aus dem Booklettext von Jürgen Schaarwächter)

Wir freuen uns, dass durch die Wiederentdeckung Hans Sommers das Liedrepertoire um einen großen Schatz, der noch viele weitere spanndende „Geschichten“ bereithält, erweitert wird, und wir freuen uns, mit dieser Einspielung einen Beitrag zur Verbreitung dieses Schatzes leisten zu können.“ (Sebastian Noack & Manuel Lange)

VÖ: 20. April 2018
     
   
MARTIN KLETT, Klavier

GUASTAVINO · RACHMANINOFF

Weit entfernt und doch so nah

Es ist die Harmonik und die Virtuosität, die die Musik der beiden Komponisten Sergei Rachmaninoff und Carlos Guastavino miteinander verbindet.

 „Sie ähneln sich verblüffend in ihrer pianistischen Art, auch wenn sie augenscheinlich geographisch so weit voneinander entfernt gewirkt haben“, sagt Martin Klett, der bei beiden das romantische Element liebt - mal mit anziehender Schlichtheit, mal mit spieltechnisch anspruchsvoller Eleganz gepaart.

„Ich glaube nicht, dass man wirklich sagen könnte, diese Musik ist von Guastavino oder Rachmaninoff – es ist irgendwo dazwischen, und damit ein perfekter, ein fließender Übergang. Es ist genau das richtige Stück vor der Rachmaninoff-Sonate [Las Niñas].“

MARTIN KLETT hat sich in den vergangen Jahren als Klaviersolist und Kammermusiker einen Namen gemacht.

Seitdem er im Jahr 2008 beim Deutschen Musikwettbewerb und beim Internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerb als Sieger hervorging, ist er gern gesehener Gast internationaler Musikfestivals,

VÖ: 16. März 2018
     
   
ADAM FISCHER, Dirigent  · Düsseldorfer Symphoniker

GUSTAV MAHLER · Sinfonie Nr. 5

ADAM FISCHER zu MAHLERS 5. Sinfonie (aus dem Booklet)

Welche Bedeutung hat Mahlers Fünfte für Sie persönlich?

"Ich verbinde mit der Fünften, anders als mit manchen der anderen Mahler-Symphonien, keine persönliche Geschichte. Sie ist mir deswegen aber nicht weniger nah als die anderen, nur kann ich mein Verhältnis zu ihr schwerer in Worte fassen."

Es gibt eine Aufnahme von Mahlers eigener Interpretation des ersten Satzes dieser Symphonie, den er 1905 auf einem Welte-Mignon-Klavier gespielt hat. Beeinflusst Sie ein solches Dokument?

"Sicherlich. In dem Sinne, dass man Mahlers Intentionen verstehen, aber nicht ohne Verstand umsetzen soll. Es ist ein wichtiges Dokument für den Umgang mit Mahlers Tempovorschriften.
 Es gibt diese berühmten Zeitangaben von seinen Konzerten, nach denen vor allem das Adagietto eigentlich viel schneller gespielt werden musste, als man denkt . . . "



VÖ: 16. März 2018
     
   
GERNOT ADRION, Viola & YUKI INAGAWA, Klavier

BOWEN  · BRIDGE · DALE

ENGLISCHE VIOLAMUSIK um die Jahrhundertwende

„Wenn man den Begriff „englische Violamusik“ hört, hat man selbst als regelmäßiger Konzertbesucher oft keine Vorstellung davon, welche Art von Musik einen da erwarten könnte.

 Zwar haben sich auch hierzulande ein paar wenige sinfonische Werke von Elgar, Vaughan Williams oder Britten etabliert, aber Namen wie York Bowen (1884-1961), Benjamin Dale (1885-1943) oder auch Frank Bridge (1879-1941) sind bei uns im Grunde trotz ihres mitunter reichhaltigen Œuvres vollkommen unbekannt geblieben.

Dabei gehören die drei auf dieser CD vereinten Komponisten einer ganzen Generation von Musikern an, die in London um die Jahrhundertwende eine Epoche der Spätromantik und der klassischen Moderne begründete.

Allen dreien gemeinsam ist die Vorliebe für den Klang der Viola, deren dunkles und melancholisches Timbre in musikalischer Hinsicht die Fin-de-Siècle-Stimmung widerspiegelt, die zu dieser Zeit viele Künstler, Intellektuelle und Literaten erfasst hatte.
(Auszug aus dem Booklettext von Gernot Adrion)

VÖ: 16. Februar 2018

     
   
ANTJE WEITHAAS, Solovioline & Leitung · CAMERATA BERN

TCHAIKOVSKY
Violinkonzert D-Dur Op. 35 , Streichquartett No. 3 es-Moll

HERAUSFORDERUNG TCHAIKOVSKY

"Die Motivation, Tschaikowski aufzunehmen, war für mich mehrschichtig. Zuallererst: Ich liebe Tschaikowskis Musik und insbesondere diese beiden Werke. Das Violinkonzert wollte ich gern aus der virtuosen ‚Ecke’ herausholen. Es hat sich über die letzten Jahre in einigen Aspekten eine Tradition der Interpretation etabliert, die für mich nicht aus der Partitur ersichtlich ist und auch mit meiner Sicht auf den Komponisten und Menschen Tschaikowski nicht einhergeht. 

Es war für uns alle sehr spannend, uns dem Stück ‚neu’ zu nähern und unser aller Hör- und Spielerfahrung neu zu hinterfragen. Ich habe Tschaikowski seit dem Studium sehr häufig gespielt,   allerdings nicht mehr in den letzten zehn Jahren.

Wenn es um die Aufführung russischer Komponisten geht, werden deutsche Geiger ja nicht so häufig gefragt. Gibt es einen besseren Zeitpunkt, ein Stück quasi neu zu lernen? ..."
© Antje Weithaas November 2017

VÖ: 16. Februar 2018
 


NDR CD DER WOCHE  
     
   
CATHY KRIER, Klavier · DEBUSSY  · SZYMANOWSKI    (VINYL)

MASKIERTE IMPRESSIONISTEN

„Mit ihrem neuen Album wendet CATHY KRIER den programmatischen Ansatz ihrer bisherigen CDs auf originelle Weise ins Gegenteil. Stellte sie zuletzt scheinbar weit entfernte Pole wie Rameau und Ligeti oder Liszt und Berg/Schönberg gegenüber und entdeckte dabei verblüffende Querbezüge, so verfolgt die vorliegende Einspielung nun genau den umgekehrten Weg.

Auf den ersten Blick nämlich mögen sich Claude Debussy – der Erfinder des musikalischen Impressionismus – und der oft als „polnischer Impressionist“ bezeichnete Karol Szymanowski stilistisch sehr nah sein. Beide Komponisten verwenden sogar denselben Titel „Masques“ (Masken).

Cathy Krier betont aber, dass sie viel mehr an den Unterschieden interessiert sei, die sich in den etwa zeitgleich entstandenen Werken spiegeln. Zum reinen Hörgenuss tritt damit eine weitere, reizvolle ästhetische Ebene.“ (siehe auch Booklettext von Clemens Matuschek)

„Was Krier technisch vermag, wäre schon für sich genommen bewunderungswürdig. Aber erst, wie sie den Nervensträngen dieser Musik nachspürt, macht sie zu der bedeutenden Interpretin, als die sie zu gelten hat. Sensationell und unbedingt hörenswert!“ (Wiener Zeitung Oktober 2015)

VÖ: 19. Februar 2018
 


RONDO MAGAZIN
     
   
PRĚMYSL VOJTA, Hörner & TOBIAS KOCH, Klavier
BEETHOVEN  · SCHUMANN · KLEBE

METAMORPHOSIS

" Wir haben dieses Projekt keineswegs als lediglich instrumentale Herausforderung aufgefasst. Aufzeigen wollen wir vielmehr, wie sehr sich – ausgehend von instrumentalen Veränderungen – im Laufe der Zeit auch die kompositorische Sprache verändert.

Es ist ein weiter Weg von Beethovens Hornsonate, die noch ganz in der Klangsprache des ausgehenden 18. Jahrhunderts verankert ist, über Robert Schumanns romantischen Tonfall bis hin zu Giselher Klebes Veränderung von Beethovens sogenannter Mondscheinsonate – aus der ein virtuoses, in vielfache Richtungen hin gespiegeltes neues Werk entsteht.

Dass unser Programm damit wieder zu Beethoven zurück kehrt, der nun aber auf eine ganz andere Art erlebbar wird, ist kein Zufall: Neuartig-revolutionäre Elemente in Kompositions- wie Spieltechniken werden unmittelbar erfahrbar. . . "
© Přemysl Vojta und Tobias Koch, Juli 2017

VÖ: 16. Februar 2018
     
   
DUO GURFINKEL
Philharmonisches Orchester des Staatstheaters Cottbus, Evan Alexis Christ, Dirigent

CONCERTANTE

"Für die Aufnahme haben wir ein breites Repertoire an Stücken gewählt, die uns seit Jahren am Herzen liegen. Diese CD stellt die Synthese unseres intensiven Einsatzes für die Kunst und unserer Liebe zur Musik dar. . .

ALEXANDER & DANIEL GURFINKEL werden ungeachtet ihres noch jugendlichen Alters schon in einem Atemzug mit großen Kollegen mehrenteils russisch-jüdischer Abstammung genannt, deren Klarinettenspiel eine Ära des Jazz und auch der klassischen Musik im 20. Jahrhundert unverwechselbar geprägt hat:
Artie Shaw, Charles Neidich, Woody Herman, Benny Goodman, Giora Feidman – die Reihe ließe sich fortsetzen……(Aus dem Booklet)

VÖ: 16. Februar 2018
     
   
NICOLAI PFEFFER, Klarinette & FELIX WAHL, Klavier
BRAHMS  ·  Klarinettensonaten Op. 120, Klavierstücke Op. 119

Ein unerschöpflicher Kosmos

„Mit den Opera 119 und 120 werden Brahms‘ letztes Klavierwerk und Kammermusikwerk unmittelbar gegenüberstellt. Zwei in Brahms‘ Ouevre ganz zentrale Gattungen also, deren Schlusspunkt in diesen Werken unüberhörbar ist.

 Dabei offenbart sich in beiden Werken bei großer Gegensätzlichkeit der Form (Sonate gegenüber kurzen Stücken) gleichermaßen der unerschöpfliche Kosmos eines ganzen Komponistenlebens.

Zwischen den beiden monumentalen von intensiven Dialogen geprägten Sonaten richten die monologischen Klavier-Intermezzi gewissermaßen den Blich nach innen.“ (Die Künstler)

VÖ: 19. Januar 2018
 
     
   
EDITION KLAVIER-FESTIVAL RUHR Vol. 36

"THE AMERICAS" UND EIN NEUES MELODRAM  ·
Live Recordings 2017 · KFR Vol. 36 (3 CDs)


„Es war mir ein Anliegen, im Jahr des 80. Geburtstages von Philip Glass und angesichts der aktuellen weltpolitischen Situation an den kulturellen Reichtum der Neuen Welt und die humanistischen Werte der dort behei­ mateten Künstler zu erinnern.

Deshalb stand beim Klavier-Festival Ruhr 2017 unter dem Motto „The Americas“ die Musik des Doppelkontinentes im Mittelpunkt. Dieser Schwerpunkt spiegelt sich auch auf unserer dies­ jährigen Jahres-CD wider. . . "
 (Franz Xaver Ohnesorg, Booklet Vorwort)


VÖ: 19. Januar 2018
 
     
   
CATHY KRIER, Klavier · DEBUSSY  · SZYMANOWSKI    (VINYL)

Maskierte Impressionisten

„Mit ihrem neuen Album wendet CATHY KRIER den programmatischen Ansatz ihrer bisherigen CDs auf originelle Weise ins Gegenteil. Stellte sie zuletzt scheinbar weit entfernte Pole wie Rameau und Ligeti oder Liszt und Berg/Schönberg gegenüber und entdeckte dabei verblüffende Querbezüge, so verfolgt die vorliegende Einspielung nun genau den umgekehrten Weg.

Auf den ersten Blick nämlich mögen sich Claude Debussy – der Erfinder des musikalischen Impressionismus – und der oft als „polnischer Impressionist“ bezeichnete Karol Szymanowski stilistisch sehr nah sein. Beide Komponisten verwenden sogar denselben Titel „Masques“ (Masken).

Cathy Krier betont aber, dass sie viel mehr an den Unterschieden interessiert sei, die sich in den etwa zeitgleich entstandenen Werken spiegeln. Zum reinen Hörgenuss tritt damit eine weitere, reizvolle ästhetische Ebene.“ (siehe auch Booklettext von Clemens Matuschek)

„Was Krier technisch vermag, wäre schon für sich genommen bewunderungswürdig. Aber erst, wie sie den Nervensträngen dieser Musik nachspürt, macht sie zu der bedeutenden Interpretin, als die sie zu gelten hat. Sensationell und unbedingt hörenswert!“ (Wiener Zeitung Oktober 2015)


VÖ: 19.Februar 2018
 
     
   

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