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NICOLAI PFEFFER, Klarinette & FELIX WAHL, Klavier
BRAHMS  ·  Klarinettensonaten Op. 120, Klavierstücke Op. 119

Ein unerschöpflicher Kosmos

„Mit den Opera 119 und 120 werden Brahms‘ letztes Klavierwerk und Kammermusikwerk unmittelbar gegenüberstellt. Zwei in Brahms‘ Ouevre ganz zentrale Gattungen also, deren Schlusspunkt in diesen Werken unüberhörbar ist.

 Dabei offenbart sich in beiden Werken bei großer Gegensätzlichkeit der Form (Sonate gegenüber kurzen Stücken) gleichermaßen der unerschöpfliche Kosmos eines ganzen Komponistenlebens.

Zwischen den beiden monumentalen von intensiven Dialogen geprägten Sonaten richten die monologischen Klavier-Intermezzi gewissermaßen den Blich nach innen.“ (Die Künstler)

VÖ: 19. Januar 2018
 
     
   
EDITION KLAVIER-FESTIVAL RUHR Vol. 36

"THE AMERICAS" UND EIN NEUES MELODRAM  ·
Live Recordings 2017 · KFR Vol. 36 (3 CDs)


„Es war mir ein Anliegen, im Jahr des 80. Geburtstages von Philip Glass und angesichts der aktuellen weltpolitischen Situation an den kulturellen Reichtum der Neuen Welt und die humanistischen Werte der dort behei­ mateten Künstler zu erinnern.

Deshalb stand beim Klavier-Festival Ruhr 2017 unter dem Motto „The Americas“ die Musik des Doppelkontinentes im Mittelpunkt. Dieser Schwerpunkt spiegelt sich auch auf unserer dies­ jährigen Jahres-CD wider. . . "
 (Franz Xaver Ohnesorg, Booklet Vorwort)


VÖ: 19. Januar 2018
 
     
   
CATHY KRIER, Klavier · DEBUSSY  · SZYMANOWSKI    (VINYL)

Maskierte Impressionisten

„Mit ihrem neuen Album wendet CATHY KRIER den programmatischen Ansatz ihrer bisherigen CDs auf originelle Weise ins Gegenteil. Stellte sie zuletzt scheinbar weit entfernte Pole wie Rameau und Ligeti oder Liszt und Berg/Schönberg gegenüber und entdeckte dabei verblüffende Querbezüge, so verfolgt die vorliegende Einspielung nun genau den umgekehrten Weg.

Auf den ersten Blick nämlich mögen sich Claude Debussy – der Erfinder des musikalischen Impressionismus – und der oft als „polnischer Impressionist“ bezeichnete Karol Szymanowski stilistisch sehr nah sein. Beide Komponisten verwenden sogar denselben Titel „Masques“ (Masken).

Cathy Krier betont aber, dass sie viel mehr an den Unterschieden interessiert sei, die sich in den etwa zeitgleich entstandenen Werken spiegeln. Zum reinen Hörgenuss tritt damit eine weitere, reizvolle ästhetische Ebene.“ (siehe auch Booklettext von Clemens Matuschek)

„Was Krier technisch vermag, wäre schon für sich genommen bewunderungswürdig. Aber erst, wie sie den Nervensträngen dieser Musik nachspürt, macht sie zu der bedeutenden Interpretin, als die sie zu gelten hat. Sensationell und unbedingt hörenswert!“ (Wiener Zeitung Oktober 2015)


VÖ: 19.Februar 2018
 
     
   
SARAH WEGENER, Sopran & GÖTZ PAYER, Klavier  . . . INTO THE DEEPEST SEA !  LIEDER

Erstes Solo Recital (aus ihrem Booklet Text)

„Warum sollte man heute noch eine CD mit Kunstliedern aufnehmen?
Von verschiedenen Seiten hört man immer wieder, dass das Kunstlied in einer Krise steckt, und dass das klassische Format eines Liederabends nicht mehr zeitgemäß sei, und somit kein Publikum mehr findet.

Im Bewusstsein vieler Menschen scheint der Gattung Kunstlied ein elitärer, verstaubter und artifizieller Mief anzuhaften. Woher kommt das?

Das Singen an sich kann nicht das Problem sein. Gesungen wird glücklicher Weise immer noch vielerorts: In Kindergärten, Schulen, Chören, unter der Dusche und in Casting Shows. Was wäre also natürlicher, als das Singen von Liedern?

Vielleicht wäre es besser, den Begriff „Kunstlied“ zu vermeiden. Es haftet zu viel Künstlichkeit an ihm. Oder liegt es an den teilweise 200 Jahre alten Texten der Lieder?

Wir können jedenfalls die eingangs gestellte Frage nach dem „Warum?“ für uns klar beantworten: die Lieder und Texte haben nichts an Aktualität verloren, und berühren Hörer wie Ausführende tief. Kurz gesagt – das „Lied“ lebt!


VÖ: 17. November 2017  
 
     
   
ADAM FISCHER, Dirigent · GUSTAV MAHLER · Sinfonie Nr. 1
Düsseldorfer Symphoniker

„Ich freue mich sehr, mit den Düsseldorfer Symphonikern sämtliche Symphonien Gustav Mahlers
musizieren und aufnehmen zu dürfen. Es wird zweifellos ein ganz besonderer Mahler werden. Denn ich strebe mit jedem Orchester an, einen anderen Mahler zu machen – einen, der sich aus der Zusammenarbeit lebendig ergibt. ………

29 Jahre war Gustav Mahler alt, als seine Erste Symphonie uraufgeführt wurde. Ich fühle mich
diesem 29jährigen Mahler, der damals Direktor der Ungarischen Staatsoper in Budapest war, aus ganz persönlichen Gründen sehr nah verbunden. 120 Jahre später sollte nämlich auch ich
Generalmusikdirektor dieses Opernhauses werden. Und wir beide haben nach zweieinhalb Jahren
das Haus fluchtartig verlassen...

Noch eine persönliche Erinnerung an meine erste Erste möchte ich noch erzählen. Ich habe Mahlers Musik überhaupt zum ersten Mal live mit der Ersten Symphonie erlebt. Das war in Wien, und ich war 19 Jahre alt. Es war auch ein prägendes Erlebnis. . ."
 (aus seinem Booklet Text)

VÖ: 17. November 2017  
 
     
   
CAPELLA CRACOVIENSIS, JAN TOMASZ ADAMUS, Dirigent
SCHUBERT · CHOPIN

„Original Instrumente“ aus Polen

Die CAPELLA CRACOVIENIS wird 1970 aufgrund einer Initiative des damaligen Direktors der
Krakauer Philharmonie, Jerzy Katlewicz gegründet. Er gab das Ziel aus, die Capella sollte Repertoire vom Barock bis zu Stanisław Gałonski spielen können.

Über die Jahre hat sich das Orchester selbständig gemacht; seit 2008 gibt es mit Jan Tomasz Adamus einen künstlerischen Leiter.

Das Repertoire streckt sich von der Renaissance Polyphonie bis zur romantischen Oper, jeweils gespielt auf dem zeitgenössischen Instrumentarium in historischer Aufführungspraxis. Durch die starke und solide Unterstützung der Stadt Krakow ist es dem Orchester möglich, kompromisslos Projekte auf allerhöchster künstlerischer Ebene zu realisieren.

Das CC wird häufig zu großen Festivals eingeladen (Bach-Fest Leipzig, Schwetzingen, Händel
Festspiele Halle, Haydn Festspiele Brühl, Opéra Royal Versailles, Theater an der Wien, NOSPR
Katowice, Szczecin Philharmonic) und war letzthin auch zu Gast In Brüssel, Gent, Lvov (Lemberg), Riga, Tallinn, Jeriwan, Tiflisi und Kiew.

VÖ: 17. November 2017  
 
     
   
PAULINE SACHSE,  Viola & ANDREAS HECKER, Cembalo

VIOLA GALANTE

„….Originalkompositionen für Bratsche als Solo-Instrument finden sich in der Zeit vor 1775 ausgesprochen selten.
Die Ursachen sind vielfältig und reichen weit in die Vergangenheit zurück. Die Bratsche spielte im Ensemble als Mittelstimmen-Instrument zumeist eine untergeordnete Rolle und die „Bratschisten-Posten“ in höfischen und städtischen Diensten waren während des 18. Jahrhunderts im Allgemeinen sowohl qualitativ als auch quantitativ mangelhaft besetzt – was nicht zuletzt der knappen Vergütung geschuldet war.

Die Bedeutung der Bratsche im Stimmsatz wurde von Johann Mattheson (1681–1764) erstmals 1713 herausgestellt, indem er bemerkt, dass ohne sie alles dissonieren würde, und auch Johann Philipp Eisel (1698–1763) charakterisiert die Viola 1738 treffend als das „Eingeweyde der Music“.
(Auszug aus dem Booklet)

VÖ: 13. Oktober 2017  
 
     
   
MENAHEM PRESSLER, Klavier KIMBO IISHI , Dirigent
Magdeburgische Philharmonie

MOZART  · Piano Concertos Nos 23 & 27

„Die Klavierkonzerte von Mozart hat er so oft gespielt, dass gerade diese zu den genannten zählen, mit denen Pressler viel Zeit in seinem Leben verbracht hat. Und so fügte es sich, dass für Pressler wie für die Musiker der Magdeburger Philharmonie ein lang gehegter Wunsch wahr wurde: Im Mai und im Dezember 2016 trat Pressler in seiner Geburtsstadt als Solist auf.

Und er hatte das B-Dur-Konzert KV 595, das letzte aus Mozarts Feder, im Mai aufgeführt und im Dezember dann das Klavierkonzert A-Dur KV 488.

Pressler zu Mozart: „Bei Mozart gibt es keine leere Passage. Aber oftmals spielen die Musiker eine Passage einfach, weil sie sie gut spielen können, und sind damit zufrieden. Aber wenn sie keinen Inhalt hat, dann werde ich unnachgiebig. Es ist schwer, alles richtig zu phrasieren. Ich bin also immer noch genauso kritisch wie früher. Erst mit mir selbst, dann mit meinen Mitspielern.“
(Auszug aus dem Booklet)


VÖ: 13. Oktober 2017  
 
     
   
   
   

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