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WAYNE MARSHALL, Dirigent / Klavier , WDR Funkhausorchester ·
BORN TO PLAY GERSHWIN

 TIME TO SAY GOOD BYE TO WDR FUNKHAUSORCHESTER

GERSHWIN REALLY CHANGED MY LIFE

„Er war acht Jahre alt, als er zu Hause in England die Radioübertragung eines Gershwin-Konzerts hörte. Das habe sein Leben verändert, erzählt Wayne Marshall rund fünfzig Jahre später in einem Video-Clip des Westdeutschen Rundfunks. Das Hör-Erlebnis, das seinem Leben die vielleicht entscheidende Wendung gab, hat ihn schließlich auch nach Köln geführt, als Chefdirigent des Funkhausorchesters.

Zu den herausragenden Dokumenten seiner sechsjährigen Tätigkeit beim WDR gehören, beinahe selbstverständlich, Produktionen großer Gershwin-Werke"…
(Auszug aus dem Booklettext von Joh. Jansen)

Für Wayne Marshall war es Zeit, nach zehn Jahren, neue Herausforderungen zu suchen, international als Einzelkünstler auf zu treten, vorwiegend als Organist. Diese CD ist ein Dokument seiner Arbeit mit dem WDR Funkhausorchester.

VÖ: 19. Juni 2020






     
   

LINOS PIANO TRIO · CPE BACH · Complete Piano Trios

CPE BACH: Sämtliche Klaviertrios

„Wir schreiben das Jahr 1775 in Hamburg. Carl Philipp Emanuel Bach war bereits schon ein international anerkannter Komponist mit vielen Kontakten. Und ihm war mit Sicherheit auch die Popularität dieses kleinbesetzten Werke bewusst, denn sein Halbbruder Johann Christian, in London, war einer der prominentesten Förderer dieser damals neuen Kultur des häuslichen Klavierspiels.

... Trotz des gewählten Titels bezeichnete Bach diese Werke gelegentlich als „Trios“, andererseits als Sonaten, manchmal sogar als „Trios (zugleich auch Solos)“. . .

Von originellen Ideen und starkem Ausdruck sprudeln sie förmlich über; etwaige schockierende Überraschungen gehen selbst gelegentlich über das hinaus, was Beethoven gewagt hätte.…..“ (Auszug aus dem Booklettext )

2015 gewann das LINOS PIANO TRIO den 1. Preis und den Publikumspreis der „Melbourne International Chamber Music Competition“ und wird zunehmend wie eines der dynamischsten und kreativsten Klaviertrios Europas gesehen. 

Das Trio zeichnet sich durch die vielfältigen Hintergründe seiner Mitglieder aus, die in sich fünf Nationalitäten vereinen. Geprägt wird seine stets abwechslungsreiche Programmatik durch eine große stilistische Bandbreite und dem Anliegen, das Repertoire für Klaviertrio zu erweitern. 

VÖ: 29. Mai 2020






     
   

BEETHOVEN TRIO BONN · BEETHOVEN  · Gassenhauer Trio & Symphony No. 6

Eine kleine 3-CD-Serie: Vol. 3

Standard gegen „Hausmusik“ · Grosse Musik als Kammermusik

In einer 3-CD-Serie paart das Beethoven Trio Bonn jeweils ein Original-Klaviertrio-Werk von Beethoven mit einem für die „Hausmusik“ geeigneten Arrangements eines seiner Orchesterwerke.


Das äußerst bekannte Klaviertrio Nr. 4 (Gassenhauer) mit seinem enormen Spielwitz
(hier in der Version mit Violine anstatt der Klarinette) und seinen drei (!) Sätzen hat sich die Symphonie Nr. 6 hinzugesellt, in einem Arrangement des Brahms-Freundes Christian Gottlieb Belcke (1796-1875).

Das ist sicherlich eine ganz große Überraschung, dass nämlich die Sechste in der Trio-Version auch ungemein schön und ausbalanciert klingt und der Idylle alle Platz lässt. Mehr als hörenswert, trägt eine Idee Suchtcharakter in sich.

Das Vol. 3 rundet die Triologie Original versus „Hausmusik“-Versionen großer symphonischer Werke ab. Und ganz sicherlich sind das wiederum Entdeckungen, die viele musikalischen Aspekte in einem neuen Licht zeigen.

Ungeachtet davon ist dieser Nuancenreichtum und Farbigkeit der 6 Trio-Werke dem meisterlichen Spiel und der Ausdruckstärke „BTB“, des Beethoven Trio Bonns, zu verdanken.

VÖ: 29. Mai 2020






     
   

ALEXANDER SCHIMPF, Klavier & bayerische kammerphilharmonie

W.A. MOZART  · Piano Concertos K. 413 · 414 · 415

ES MUSS WIE SELBSTVERSTÄNDLICH KLINGEN

„Es wurde und wird immer wieder betont, welche besonderen Herausforderungen Mozarts Musik an ihre Interpreten stellt. Bestimmte grundsätzliche Spannungen oder Widersprüchlichkeiten, die das Musizieren an sich beinhaltet, erscheinen hier auf eine ganz bestimmte Spitze getrieben:

 anders (oder stärker) als bei manch anderen Komponisten fordert ein Großteil der Mozartschen Musik, ihre instrumentale Erzeugung und deren Umstände und ggf. Schwierigkeiten gleichsam ganz hinter dem klingenden Ergebnis verschwinden zu lassen.

 Jeder Energieaufwand (den es zweifelsohne stets gibt) soll möglichst weder zu spüren noch zu hören sein, feine Abstimmungen im genauen
Zusammenspiel sollen niemals organisiert oder zu absichtsvoll wirken.

Als eine Idealvorstellung könnte man formulieren, dass diese Musik möglichst als ein Geschehen darzustellen ist, das sich quasi wie von selbst ereignet, dessen Hintergründe in mentalem oder technischem Aufwand aus allem Wahrnehmbaren zu eliminieren sind – andernfalls können die zauberhafte innere Balance und die für Mozart so typische schwebende Natürlichkeit sich nicht einstellen. ……..

In unserer vorliegenden Aufnahme wird auf die von Mozart ausdrücklich autorisierte Version zurückgegriffen, die Partituren dieser drei Konzerte ohne die hinzugefügten Bläserstimmen zu realisieren, welche zwar mehr klangliche Farbigkeit bieten, jedoch der musikalischen Substanz in diesen Werken nichts Wesentliches oder gar Unverzichtbares hinzuzufügen haben
(Alexander Schimpf, Booklet)


VÖ: 17. April 2020






     
   

TRIO GASPARD  HAYDN · ZIMMERMANN · SCHUBERT   · Live in Berlin

LIVE IN BERLIN

Die Musiker des Trio Gaspard loten gerne die Wandlungsfähigkeit des Klaviertrios in ihren
Programmen aus, in dem sie bekanntes Repertoire mit einem Außenseiter aus dem 20.
Jahrhundert kombinieren.

Durch die Entwicklungen des Genres am Ende des 18. Jahrhunderts hat Joseph Haydn die Möglichkeiten aufgezeigt, wie sich das Klaviertrio im
Zuge der Zeit verändern könnte, und damit die Prinzipien und Grundlagen des Klassik-
Stils definierte.

Nur eine Generation später hinterließ Franz Schubert mit seinem Es-Dur
Trio ein fundamentales Werk für das Genre, das zu einem der beliebtesten
Kammermusikwerke überhaupt wurde. Darin war bereits die Saat eigepflanzt für die
epische Form der Romantik.

Unterdessen schrieb Bernd Alois Zimmermann das selten zu hörende Présence, mit einem
einem interdisziplinären Beiwerk, in dem er Tanz und das Wort einwob, und damit das
Werk in ein grundsätzlich abstraktes Stück Kammermusik umwandelte zu einem
„imaginären Ballett“.

VÖ: 17. April 2020






     
   

BEETHOVEN TRIO BONN · BEETHOVEN  · Trio Op. 70 No. 2 & Symphony No. 2

Eine kleine 3-CD-Serie: Vol. 2

In einer 3-CD-Serie paart das Beethoven Trio Bonn jeweils ein Original-Klaviertrio-Werk von Beethoven mit einem für die „Hausmusik“ geeigneten Arrangements eines seiner Orchesterwerke.

Das eher weniger bekannt Klaviertrio Nr. 6 mit seinem großen Melodiereichtum steht dem Beethoven-eigenen Arrangement seiner zweiten Symphonie prachtvoll zur Seite. Nicht nur ältere gegen das jüngere Werk, sondern auch der jugendliche Impetus, der in Beethovens eigener Bearbeitung eher gestärkt wird, die Symphonie klingt, als ob sie immer schon als Trio konzipiert war.

Auch hier trägt das Klavier die Hauptlast, die Orchesterinstrumente aufzufangen und zum Klingen zu bringen.

Und auch bei Vol. 2 passt es doch! Die Triofassung der zweiten Symphonie in Beethovens eigener Bearbeitung klingt schlüssig und swingt wie das Originalwerk.

Ungeachtet davon ist wiederum nur möglich mit dem Spiel des „BTB“ des Beethoven Trio Bonns, dessen reiche Musikalität, meisterliche Durchhörbarkeit bei allen musikalischen Flüssen und die spielerische Qualität beide Werke auf einem hohen Niveau wiedergeben.

VÖ: 17. April 2020






     
   

KILIAN HEROLD & PETER-PHILIPP STAEMMLER & HANSJACOB STAEMMLER ·
BEETHOVEN  · Composing Beethoven Clarinet Trios

ORIGINALES UND ARRANGIERTES


Man weiß nicht, wer als Erster Beethovens Opus 11 als Gassenhauer-Trio bezeichnete; ebenso wenig, ob der Betreffende den Untertitel freundlich oder abfällig meinte, ob er verkaufsfördernd gedacht war oder vielleicht doch so ironisch, wie Heinrich Heine später die gassenhauernde Allgegenwart des Weberschen „Jungfernkranzes“ schilderte.

Es erfreute sich großer und dauerhafter Popularität: noch gut 30 Jahre nach der Uraufführung dieser komischen Oper begeisterte Paganini die Wiener mit Variationen über die Weiglsche Arie.. .

Der Klavier- Zyklus op. 119 kam dem Komponisten Johannes Schöllhorn in den Sinn, als der Klarinettist Kilian Herold mit der Bitte an ihn herantrat, sich Gedanken zu einem weiteren Beethoven-Werk zu machen, das sich für eine Trio-Bearbeitung.

Schöllhorn, erfahren im neuschöpferischen Umgang mit Musik der Vergangenheit, dekonstruiert den originalen Klaviersatz so, dass er nicht defizitär erscheint, sondern Freiräume für die neuen Partner eröffnet, entwirft einen sehr luftigen Trio-Satz voll diskreter Pointen, mit viel „durchbrochener“ Arbeit, unerwarteten thematischen Korrespondenzen und Cello-Farben zwischen sul tasto und col legno battuto – eine Beethoven-Hommage voll Respekt und Zuneigung.


VÖ: 17. April 2020






     
   

MARKUS BECKER, Klavier & MA' ALOT QUINTETT  · BEETHOVEN  · Piano & Winds 

Wie viele Werke hat Beethoven für Klavier
und Bläser komponiert?

Der junge Beethoven!

Zusammen mit dem Pianisten Markus Becker hat sich das Ma’alot Quintett auf der vorliegenden
CD mit Werken Ludwig van Beethovens für Klavier und Bläser beschäftigt, ergänzt durch einige
seiner liebenswürdigen Kompositionen für eine Flötenuhr, die der Klarinettist Ulf-Guido Schäfer für Bläserquintett instrumentiert hat.

Ausschlaggebend für diese Programmauswahl ist die Tatsache, dass es von Beethoven selbst ein
großformatiges und großartiges Originalwerk für vier Blasinstrumente (Oboe, Klarinette, Horn, Fagott) und Klavier gibt, das zum Zeitpunkt seiner Uraufführung (1796) in seinem musikalischen Anspruch  und kompositorischer Ausarbeitung weit über das Übliche, was sonst für Blasinstrumente geschrieben worden ist, herausragt.

Diesem Originalwerk stellen die Musiker ein Werk Beethovens gegenüber,
das in seiner Originalgestalt zwar verloren gegangen ist, durch verschiedene Umstände aber doch so weit rekonstruiert werden konnte, dass es Ulf-Guido Schäfer in arrangierender Funktion als kammermusikalisches Concerto für Klavier und Bläserquintett präsentieren kann.


VÖ: 17. April 2020






     
   

BEETHOVEN TRIO BONN · BEETHOVEN  · Ghost Trio  · Triple Concerto

Eine kleine 3-CD-Serie: Vol. 1 Geistertrio & Tripelkonzert

In einer 3-CD-Serie paart das Beethoven Trio Bonn jeweils ein Original-Klaviertrio-Werk von Beethoven mit einem für die „Hausmusik“ geeigneten Arrangements eines seiner Orchesterwerke.

Die Wahl der Werkkopplungen war weniger wichtig als die Nebeneinanderstellung eines Originals für Klaviertrio und eines Arrangements eines Orchesterwerkes für Klaviertrio auf jeder CD. Und siehe da, das Konzept zeitigt erstaunliche Resultate.

Um das Vergnügen der Musikliebhaber zu befriedigen gab es zu Beethovens Zeit schon Dutzende von Kammermusik-Bearbeitungen orchestraler Werke;

Haydn, Mozart und viele andere hatten sich immer wieder darum bemüht, den Bevölkerungsschichten ohne Zugang zu den Konzerten der oberen Gesellschaftsklassen trotzdem an die Wunder der Orchestermusik teilhaben zu lassen, und sei es nur indirekt.

VÖ: 13. März 2020






     
   

AMATIS TRIO · ENESCU  · BRITTEN · RAVEL

DEBÜT ALBUM

PERSÖNLICHE BEMERKUNGEN des Amatis Trios

"Für uns als Trio ist es von besonderem Reiz, sich mit Musik beschäftigen zu können, die nicht wie in einer Endlosschleife ständig im Konzertprogramm auftaucht oder bereits hundertfach aufgenommen wurde.

Für diese Musik einen unverstellten, eigenen Weg der Interpretation zu finden, ist eine inspirierende künstlerische Herausforderung. Dies gibt uns Freiheit und Kreativität bei der Programmzu­ sammenstellung, die wir abseits des Mainstreams suchen.

Bei unserer hier erscheinenden ersten offiziellen CD-Produktion betrifft das besonders die beiden Trios von George Enescu und Benjamin Britten.

 Diese Werke konnten wir frei und unvoreingenommen, ganz für uns entdecken. Ravels Musik war für Enescu und Britten eine tiefgreifende Inspirationsquelle..."

Das Amatis Trio wurde 2014 von der deutschen Geigerin Lea Hausmann, dem britischen Cellisten Samuel Shepherd und dem chinesisch-niederländischen Pianisten Mengjie Han in Amsterdam gegründet.

Dort hatten sich die drei jungen Musiker kennengelernt, bald würden sie in über 34 Ländern weltweit konzertieren.

VÖ: 13. März 2020






     

AXEL KOBER  ·  DUISBURGER PHILHARMONIKER · DAS RHEINGOLD

Ein Wasserschaden brachte Glück

„Am Rhein beginnt und endet Richard Wagners Opernzyklus „Der Ring des Nibelungen“, am Rhein erträumte sich der Komponist bereits 1851 die Uraufführung seines ebenso visionären wie monumentalen Werks. Auch wenn Wagners Festspielpläne in einem ganz anderen Teil Deutschlands in Erfüllung gehen sollten, ist und bleibt die Aufführung eines „Ring am Rhein“ stets etwas Besonderes.

Und wo ließe sich dieser besser verwirklichen als an der Deutschen Oper am Rhein? Zwei Städte, zwei Orchester, zwei Sängerbesetzungen – mit dem fantastischen Sängerensemble der Rheinoper sowie den beiden herausragenden Orchestern der Duisburger Philharmoniker und der Düsseldorfer Symphoniker an ihren beiden Spielstatten in Duisburg und Düsseldorf waren die Rahmenbedingungen gesetzt.

Der „Ring am Rhein“ in der szenischen Interpretation von Dietrich W. Hilsdorf nahm unter meiner musikalischen Leitung ab Juni 2017 nach und nach Gestalt an.

Doch wenige Wochen vor der Premiere der „Götterdämmerung“ flutete eine defekte Sprinkleranlage das Theater Duisburg.
Ein Wasserschaden machte die szenische Vollendung des Duisburger „Ring“ zunächst zunichte…..“ (Aus dem Editorial des GMD Axel Kober)


VÖ: 27. März 2020






     
   

ELISABETH KUFFERATH, Violine & Viola · TWO

Bernd Alois Zimmermann, Robert Encke, Johannes X. Schachtner, Peter Eötvös

TWO - Violine & Viola solo

In ihrem Solo-Album TWO stellt die Geigerin und Bratschistin Elisabeth Kufferath (wie schon zuvor in Libero, fragile) je ein Werk für jedes ihrer Instrumente von vier Komponisten der Moderne einander gegenüber.

Vier Komponisten und Werkpaare also, die ein immenses musikalisches Spektrum entfalten und zwischen denen es dennoch zahlreiche Vernetzungen gibt …

… Auffallend ist, auf wie vielen Ebenen sich Zweierkonstellationen ergeben, Duette zwischen Interpreten und Komponisten, Werken und Instrumenten unserer Zeit wie vergangener Jahrhunderte.

Und diese Vernetzungen kann man immer weiter fortspinnen, je tiefer man blickt …
(Ausführliches Interview und Erläuterungen zu den Werken im Booklet)


VÖ: 28. Februar 2020




concerti
     

ILKER ARCAYÜREK, Tenor &  FIONA POLLAK, Piano

LIEDER EINES FAHRENDEN GESELLEN

„Der Internationale Wettbewerb für Liedkunst der Hugo-Wolf-Akademie in Stuttgart war die Geburtsstätte dieser CD.

Fiona Pollak und ich nahmen im Wettbewerb einige musikalische Risiken auf uns und
wurden für diese letztendlich mit dem Sieg sowie in weiterer Folge mit der Aufnahme dieser CD
belohnt. Deshalb möchten wir vorab dem SWR, CAvi-music und allen Beteiligten für das Vertrauen und die Unterstützung herzlich danken!

Diese Aufnahme beinhaltet Lieder von Komponisten aus der K&K-Zeit, welche auch geographisch
in dieser Region ansässig waren. Wir wollten unsere Komfortzone verlassen und haben versucht,
möglichst viele Farben und verschiedene Lieder neu für uns zu entdecken. Die Komponisten stammen aus Österreich, Ungarn bis nach Vojvodina – dem heutigen Serbien.

Die Vielfalt der Lieder spiegelt nicht nur die Zeit der K&K-Monarchie, sondern auch das heutige
Österreich wie auch Fiona und mich wider. Zwei Musiker unterschiedlicher Abstammung und Konfession, die sich in Österreich erstmals treffen und gemeinsam musizieren. .. „
© 2019 Ilker Arcayürek


VÖ: 14. Februar 2020





     
   

ANDREAS WILLWOHL, Viola · DANIEL HEIDE, Piano · ISANG ENDERS, Cello
Viola Sonatas, Op. 120 · Piano Trio, Op. 114

Der späte Brahms

BRAHMS – Viola-Sonaten & Trio

"Die Sonate in f-Moll op.120 von Johannes Brahms war vor 22 Jahren eines der ersten Stücke, die Daniel und ich spielten. Wir bemerkten schon damals die ungeheure Ernsthaftigkeit des Stückes, das mit großen Intervallsprüngen und abrupten emotionalen Wechseln gleich zu Beginn den Eindruck erweckt, als bewege man sich über Kontinente.

Wie ein Lavastrom ergießt sich der Anfang, später steigt das zweite Thema in leisen dolce Farben suchend gen Himmel.

Über viele Jahre haben Daniel und ich immer wieder Werke von Brahms gespielt und kennengelernt.

Bei ihm lag der Schwerpunkt beim Liedgut, bei mir waren es die Kammermusik und die sinfonischen Werke. Wir haben uns sozusagen von den Spätwerken zu den früheren Werken durchgearbeitet....." ©  Andreas Willwohl


VÖ: 14. Februar 2020



Brahms, Op. 120 Nr. 1, erster Satz
youtube

     
   

OBERON TRIO · DUALITY

„Bis es sich auflöst in ein Ganzes“  - das Oberon Trio über das Album „Duality“

" Ist „Duality“ etwas, womit ihr grundsätzlich schon durch die Besetzung im Klaviertrio konfrontiert seid?

Jonathan Aner: Immer! Die Tatsache, dass zwei Instrumentenfamilien vertreten sind, spielt eine „duale“ Rolle. Aber für uns ist auch die Frage: Wie kann das Klavier überhaupt mit Streichern eine Einheit bilden?
Die Klaviertrio-Literatur zeigt, dass das möglich ist. Und das grenzt fast an Magie.

Antoaneta Emanuilova: Wenn ich allerdings an uns und unsere Charaktere denke, bilden wir keineswegs eine Dualität. Wir sind drei initiative und starke Persönlichkeiten. Wir drei sind sehr gleichberechtigt und eigenständig.

Henja Semmler: Aber eine Dualität ist vielleicht auch genau darin gegeben, dass das Trio einerseits eine Einheit bildet und andererseits aus drei unterschiedlichen Charakteren besteht. Natürlich ist uns auch sehr wichtig, dass wir zu einer Homogenität finden……"

 (Auszug aus dem Booklet-Interview von Friederike Westerhaus)


VÖ: 15. Januar 2020





     
   

EDITION KLAVIER-FESTIVAL RUHR Vol. 38 (3 CDs) · FESTIVALDEBÜTS 2019  ·
Live Recordings 2019

BRAUSS · GUARRERA ·  HOFFMANN  · NAMORADZE · POON · ULLMAN · ZHANG 

INTERNATIONAL YOUNG ARTISTS AND WINNERS

„Ich freue mich, Ihnen auf diesen drei CDs sieben hochbegabte Debütanten des Klavier-Festivals Ruhr 2019 vorstellen zu können – verheißungsvolle junge Pianisten, von denen wir sicher noch viel hören werden und erwarten dürfen!

Nachdem wir uns bei den Boxen unserer Edition in den letzten Jahren, passend zu den jeweiligen Festival-Schwerpunkten, in erster Linie Kompositionen aus dem 19. und 20. Jahrhundert gewidmet haben, wollen wir uns diesmal bei fast zwei kompletten CDs barocken und frühklassischen Werken zuwenden…..

Auf der dritten CD springen wir dann tief in romantische 19. Jahrhundert – mit herausfordernden Werken von Brahms und Liszt……“

(Auszug aus dem Vorwort von Franz Xaver Ohnesorg, Intendant)


VÖ: 17. Januar 2020





     
   

DINA UGORSKAJA, Klavier  ·

Wieder erhältlich (jetzt aufgeteilt in Book I und Book II)

J. S. BACH · THE WELL-TEMPERED CLAVIER I


J. S. BACH · THE WELL-TEMPERED CLAVIER II

Die Pianistin DINA UGORSKAJA hat die beiden Bände des Wohltemperierten Klavier über das Jahr 2015 als Co-Produktion mit dem Bayerischen Rundfunk in München aufgenommen. In einem langen Interview reflektiert sie über ihren Dialog mit Bach, über das Tempo, die Spielweisen, die Charakteristika, Formen, Farben Interpreation u.v.a.

„Ein Magnificat für Klavier” – „Eine Enzyklopädie des Bachschen Universums“

 „Die Kontinuität [täglich mit Bach sich zu beschäftigen] hat sich erst in dem Jahr eingestellt, als ich die Aufnahme vorbereitet habe. Jeden Morgen beim Aufwachen dachte ich, dass mir heute wieder ein ganzer Tag mit Bach beschert sein wird – in der immer gleichen Form, die nur scheinbar gleich ist, in Gestalt von Präludium und Fuge - und dass ich mich dieser Tätigkeit ganz und ausschließlichwidmen darf.

 Es war eine Arbeit, die mich sehr geerdet und strukturiert hat und zugleich den Blick gen Himmel lenkte. Der Begriff der Unendlichkeit ist mir nie zuvor so evident gewesen wie während der Beschäftigung mit dem WTK. Die Intensität trug mich..."

VÖ: 18. November 2019



     
   

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