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GÜLRU ENSARI, Klavier & HERBERT SCHUCH, Klavier
GO EAST ! STRAVINSKY · BRAHMS · HINDEMITH · MANAV

Erste Aufnahme des Klavier-Duos Ensari & Schuch

„Mit den Acht Walzern op.6 von Paul Hindemith fing es an. Gülru Ensari und Herbert Schuch
spielten die Miniaturen eine Weile morgens, vor dem eigentlichen Üben, vierhändig vom Blatt. Die Nähe der Walzer Hindemiths zu den Walzern von Johannes Brahms verblüffte. Warum nicht beide Zyklen miteinander verschränken?

So hat das türkisch-deutsche Duo, das nicht nur am Klavier, sondern auch im Leben ein Paar ist, sie auf vorliegender CD eingespielt. Zusammen mit zwei türkischen Tänzen von Özkan Manav und „Le Sacre du printemps“ in der Fassung für Klavier zu vier Händen von Igor Strawinsky.

Brahms und Hindemith ließen sich in Wien und Frankfurt von ungarischen Volksweisen inspirieren.
Özkan Manav verarbeitete einen armenischen Volkstanz, Strawinsky wendete sich in Paris für ‚Sacre‘ der Volksmusik seiner russischen Heimat zu.

     Radio Stephansdom  VÖ: 17. Februar 2017   



KARLROBERT KREITEN, Klavier  · HISTORISCHE AUFNAHMEN

Zum 100. Geburtstag
„Geboren am 26. Juni 1916 in Bonn und aufgewachsen  in Düsseldorf, wo er als Zehnjähriger in der Tonhalle debütiert, wird  Kreiten 1933 schlagartig bekannt, als er beim Inter nationalen Klavierwettbewerb in Wien als einer der jüngsten Teilnehmer
mit einer silbernen Ehrenplakette ausgezeichnet und kurz darauf in Berlin Gewinner des Mendelssohn-Preises wird.

Nach Studien in Köln und Wien besucht er von 1937 bis 1940 die Berliner Meisterklasse von Claudio Arrau. Er gastiert bald auf den bedeutenden Konzertpodien, spielt zweimal mit den Berliner Philharmonikern, verfügt dabei über ein umfangreiches Repertoire bis hin zu Prokofiev und Strawinsky und  wird als Klavierphänomen von Publikum und Presse gefeiert.

Der vorliegende Tonträger enthält alle derzeit bekannten Aufnahmen Karlrobert Kreitens.

 Dies erklärt manche Titel-Doppelung wie auch die Veröffentlichung zweier Schallplatten, deren Zustand vielleicht an der Grenze des Erträglichen liegt und die quasi als Postskriptum ans Ende dieser CD gesetzt worden sind.

VÖ: 17. Februar 2017   



PAULINE SACHSE, Viola & LAUMA SKRIDE, Klavier SCHUBERT & SHOSTAKOVICH, Schwanengesänge

"....Die Frage, ob die von Schubert selbst solistisch ausgesparte Bratsche die menschliche Stimme ersetzen kann, beantwortet sich mit den ersten Tönen: Sie kann es, aufs Beste.

 Je nach Lied mal duftig tänzerisch oder mal mit markant schicksalssatt gesetzten Bass-Oktaven: von Lauma Skride am Flügel derart einfühlsam begleitet, kann Sachse ihr eigenes Instrument intensiv atmen und gestalten lassen, so dass sich der Schubert-Text im Kopf von selbst einstellt. . .
So wird dieses Album nicht erst durch den selbstgeschriebenen, die vielfältigen Bezügen der Werke offenlegenden Booklettext – wohl aber durch ihn gesteigert – zum Hörerlebnis.. . "

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VÖ: 20. Januar 2017


DINA UGORSKAJA, Klavier J. S. BACH · The Well-Tempered Clavier I & II

pizzicato       http://www.pizzicato.lu

 Rezension von Alain Steffen

Es ist ein unwahrscheinlich schwieriges Unterfangen für einen Pianisten, bei einem Riesenwerk wie dem Wohltemperierten Klavier von J.S. Bach mit seiner Gesamtdauer von über 5 Stunden den Gesamtüberblick zu behalten und das zweiteilige Werk in einer geschlossenen Interpretation vorzulegen. Dina Ugorskaja hat Bachs WTK innerhalb von zwei Monaten eingespielt und sich dabei gar nicht erst der Gefahr einer geradlinigen Interpretation ausgesetzt.

Vielmehr geht sie relativ offen und frei an das Werk heran, wechselt gerne die Agogik, spielt mit der Dynamik und den Farben, so dass uns diese Aufnahme teilweise wie eine Patchwork-Interpretation erscheint. Wobei Patchwork als durchaus positiv zu bewerten ist, denn die Interpretation öffnet sich und somit auch dem Hörer immer wieder neue Türen und Perspektiven.

Mal klingen die insgesamt 48 Präludien und Fugen nach dem Stile Wanda Landowskas, mal nach der transzendentalen Interpretation einer Tatjana Nikolayeva, mal nach der Klarheit eines Andras Schiff oder der Virtuosität eines Glenn Gould. Dabei kopiert Dina Ugorskaja aber nie, sondern will einfach zeigen, dass Bachs WTK keinem Stil wirklich unterworfen ist.

So behält der Interpret immer die Freiheit, die jeweiligen Präludien und Fugen aus ihrem Gesamtkonzept zu lösen und als eigenständige, kleine Zellen zu betrachten. Und in diesem Sinne mach Ugorskajas Sichtweise wirklich Sinn, denn sie erweitert das Blickfeld auf einen der größten musikalischen Schätze der Menschheit. Spieltechnisch ist die Pianistin natürlich hervorragend.

In Bach’s Wohltemperiertes Klavier Dina Ugorskaja’s avoids everything academic and narrow-minded. Her interpretations move freely from one style to another, thus opening new perspectives. As expected, her playing is technically of a very high level.



Wir freuen uns über den

 "PREIS DER DEUTSCHEN SCHALLPLATTENKRITIK BESTENLISTE 4/2016" in
der Kategorie Tasteninstrumente für

LARS VOGT, Klavier  . . . FOR CHILDREN
LARCHER ·  SCHUMANN ·  BARTÓK
CAvi 8553310

PDSK und  gratulieren herzlichst !    www.schallplattenkritik.de




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